Sicher und selbstständig unterwegs
Blindenführhunde unterstützen blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen bei der sicheren Orientierung und Mobilität im Alltag. Als speziell ausgebildete Assistenzhunde helfen sie dabei, Hindernisse zu erkennen, Gefahren zu vermeiden und Wege sicher zurückzulegen. Sie ermöglichen ihren Menschen ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Sicherheit und gesellschaftlicher Teilhabe.
Die Ausbildung erfolgt nach den Vorgaben der Assistenzhundeverordnung (AHundV) und orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des zukünftigen Assistenzhundeteams.
Aufgaben eines Blindenführhundes
Blindenführhunde übernehmen vielfältige Aufgaben im täglichen Leben und unterstützen ihren Menschen insbesondere bei der sicheren Fortbewegung. Dazu gehören unter anderem:
- Umgehen von Hindernissen auf Gehwegen und Wegen
- Anzeigen von Bordsteinkanten, Treppen und Höhenunterschieden
- Auffinden von Türen, Eingängen, Sitzplätzen oder Haltestellen
- Sicheres Führen durch Menschenmengen und öffentliche Bereiche
- Unterstützung beim Überqueren von Straßen
- Vermeiden von Gefahren im Kopf- und Schulterbereich
- Verweigerung von Kommandos, wenn deren Ausführung eine Gefahr darstellen würde („intelligenter Ungehorsam“)
Durch diese Fähigkeiten wird der Hund zu einem zuverlässigen Mobilitätspartner im Alltag.
Mehr Mobilität und Lebensqualität
Ein Blindenführhund bietet weit mehr als Orientierungshilfe. Er ermöglicht seinem Menschen, Wege selbstständig zu bewältigen, flexibel am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und neue Freiräume zu gewinnen. Die enge Zusammenarbeit stärkt das Vertrauen in die eigene Mobilität und fördert ein selbstbestimmtes Leben.
Individuelle Ausbildung für ein starkes Team
Die Ausbildung eines Blindenführhundes erfordert hohe fachliche Standards und eine sorgfältige Vorbereitung. Neben der Ausbildung des Hundes steht die spätere Zusammenarbeit mit seinem Menschen im Mittelpunkt.
Die Ausbildung umfasst unter anderem:
- Grundgehorsam und Sozialverhalten
- Führhundspezifische Orientierung und Hindernisvermeidung
- Training in städtischen und ländlichen Umgebungen
- Gewöhnung an öffentliche Verkehrsmittel und Alltagssituationen
- Teamtraining mit dem zukünftigen Führhundhalter
- Vorbereitung auf die gesetzlich vorgesehene Prüfung
Ausbildung nach den Vorgaben der AHundV
Die Assistenzhundeverordnung (AHundV) legt die Anforderungen an Ausbildung, Prüfung und Qualitätssicherung von Assistenzhunden in Deutschland fest. Ziel ist es, eine zuverlässige und fachgerechte Unterstützung für Menschen mit Behinderungen sicherzustellen.
Unsere Ausbildung orientiert sich an diesen Vorgaben und basiert auf:
- tierschutzgerechten und modernen Ausbildungsmethoden
- individueller Förderung von Mensch und Hund
- praxisnaher und alltagstauglicher Ausbildung
- hohen Qualitätsstandards und fachlicher Kompetenz
Ein verlässlicher Begleiter an Ihrer Seite
Ein Blindenführhund eröffnet neue Möglichkeiten der Mobilität und Selbstständigkeit. Durch die vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Mensch und Hund entsteht ein starkes Team, das den Alltag sicherer macht und die aktive Teilhabe am Leben erleichtert.
Sie möchten mehr über Blindenführhunde oder die Ausbildung nach AHundV erfahren?
Wir beraten Sie gerne persönlich und begleiten Sie auf dem Weg zur Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft.
Canis Fidus - Assistenzhunde
